DIE ZEHN GRUNDIDEEN DES MENTALEN  AIKIDO

1.Willkommen heißen
Betrachte einen Konflikt, der dir auf deinem Weg begegnet, als Chance. Sieh´ es  als eine Möglichkeit, zu lernen damit umzugehen, ohne deine eigene Harmonie und innere Mitte zu verlieren. Entfalte in dir die Lebenshaltung, dass du durch Konflikte wichtige Dinge lernen und als Mensch daran wachsen kannst.

2. Kein Gegenspieler
Betrachte dein Gegenüber als Trainingspartner. Auch wenn derjenige dir schaden oder dich verletzen möchte – das Leben hat ihn dir geschickt, um etwas in dir zu bewirken. Lasse dich in deinen Reaktionen nicht durch deine Angst oder die Abweisung von anderen leiten – bleibe in deiner eigenen Mitte.

3. Ein Schritt zur Seite
Betrachte eine negative Äußerungsform als Zeichen von Ohnmacht. Übersetze das Negative in eine Einladung zu einem Kontakt. Fühle dich nicht unnötig als Person angegriffen. Gehe einen Schritt zur Seite und schaffe damit Raum zwischen dir und der Aggression, Frustration oder Manipulation deines Gegenübers. Sei dir bewusst, dass es dein eigenes Selbst ist, das so stark auf Abweisung reagiert. Versuche, offen zu bleiben, um wahrnehmen zu können, was im Moment gerade tatsächlich wirksam ist.

4. Mitbewegen
Zeige Verständnis und Mitgefühl mit den Anderen. Übersetze Bosheit, Forderungen oder Erwartungen in einen Vorschlag deines Gegenübers, den du als solchen auch nachvollziehen und anerkennen kannst. Fühle dich in das ursprüngliche Bedürfnis oder das echte Gefühl des anderen, das dieser Situation zugrunde liegt, hinein und mache es dir bewusst. Lerne, dich in einen anderen hineinzuversetzen, auch wenn derjenige nicht bereit ist, das Gleiche bei dir zu tun.

5. Hinzufügen
Nehme genau wahr, wann der Moment da ist, um deine Idee, dein Bewusstsein oder deine Antriebskraft zu der gemeinsamen Energie hinzuzufügen, ohne den anderen damit zu forcieren.

6. Öffnungen sehen
Sei offen für das Erkennen von neuen Möglichkeiten, die sich zur gemeinsamen Lösung des Problems anbahnen – ohne Verlierer.

7. Umleiten
Leite die gesamte Energie in eine gute Richtung, sobald dies ohne forcieren möglich ist.

8. Stärken
Gönne es deinem Gegenüber, gestärkt aus dem „Kampf“ hervorzugehen.

9. Dankbar sein
Sei dankbar für alles, was du in dieser Situation lernen durftest.

10. Lernen
Reflektiere für dich, wie du das nächste Mal in einer solchen Situation noch besser reagieren kannst.

11. Erkennen
Erkenne letztendlich, dass du nichts anderes tun kannst, als eine Situation zu erleben und dich durch die Erkenntnisse, die du dadurch gewonnen hast, transformieren zu lassen. Negative und überflüssige Elemente werden verbrannt und neue Energie wird dadurch freigesetzt.


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